
Von Uwe Köbler RNZ
Neckargerach. „Premiere aber so was von geglückt“, hieß es am Freitagabend bei den Organisatoren des ersten Gericher Entenrennens. Allen voran freuten sich die Mitglieder des Lions-Clubs Kleiner Odenwald, für die Christopher Lauber die Gäste am sonnigen Neckarlauer begrüßte. Dort konnten sich die Besucher an den zahlreichen Verpflegungsständen stärken, ehe sie ihren Platz an den Seebach-Gestaden suchten. Und da musste man echt früh dran sein, denn die Plätze entlang der „Rennstrecke“ – vor allem an den eventuell entscheidenden Punkten wie dem Startbereich, dem Wasserfall oder den „Stromschnellen“ – waren im wahrsten Sinne des Wortes heiß begehrt.
So säumten geschätzte 1200 Zuschauerinnen und Zuschauer den Seebach von der Ortsmitte bis zur Mündung in den Neckar, als pünktlich um 19 Uhr das Startsignal ertönte. Das kam übrigens von einem blauen HLT-Bagger, in dessen Ladeschaufel die 1000 Rennenten, für die im Vorfeld „Rennlizenzen“ verkauft worden waren, zu Wasser gelassen wurden. Der Jubel, vor allem bei den Kindern, war natürlich groß, als sich die quietschegelbe Entenschar nach dem Countdown und dem gemeinsam gesungenen „Ententanz“ auf den Weg machte.
Eilig hatten es die Entchen allerdings nicht, denn mangels Strömung nahm das Rennen nur langsam Fahrt auf. Wichtig war es für die Rennenten, den Wasserfall mittig zu nehmen, dabei nicht an einem der Sandsteine hängen zu bleiben, um dann auf der rechten Außenbahn des Bachs an den Stellen vorbeizumanövrieren, wo doch etliche Enten die Hoffnungen ihrer Besitzer durch Auflaufen im Niedrigwasser früh platzen ließen.






